VServer Vergleich

Wenn normale Hosting Angebote nicht mehr ausreichen, Sie vollen Root Zugang benötigen, dediziertes Server Hosting jedoch zu kostspielig ist, hilft Ihnen unser VServer Vergleich weiter. Die untenstehende Tabelle unterstützt Sie bei der Auswahl des richtigen Hosting Anbieters. Der Traffic ist bei diesen VServer Tarifen inklusive, die Laufzeit der Angebote beträgt mindestens 1 Monat, alle Preisangaben in € und Monat, alle Webhosting Anbieter aus Deutschland :

CPURAM (GB)HDD (GB)BackupSSLTechnologieToolDomainIPSetupgebühr MonatsvertragSetupgebühr JahresvertragPreis monatlichLink zum Anbieter
1140jaoptionalKVMoptional010,00 €0,00 €3,90 €Serverway
22250jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk110,00 €0,00 €3,99 €Webtropia
2260jaoptionalKVMoptional010,00 €0,00 €6,90 €Serverway
24200ja1VirtuozzoParallels Plesk129,90 €0,00 €7,90 €1Blu
68500jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk210,00 €0,00 €7,99 €Webtropia
26500optionaloptionalKVMoptional110,00 €0,00 €7,99 €Contabo
1150jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk119,99 €0,00 €8,99 €1&1
22200jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk020,00 €0,00 €8,99 €Strato
2250optionaloptionalOpenVZoptional0119,95 €19,95 €9,95 €Webgo
1160jaoptionalKVMoptional110,00 €0,00 €9,99 €Greatnet
1016750jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk310,00 €0,00 €11,99 €Webtropia
44120jaoptionalKVMoptional010,00 €0,00 €12,90 €Serverway
22150optionaloptionalVirtuozzoParallels Plesk010,00 €0,00 €12,99 €Hosteurope
4141000optionaloptionalKVMoptional110,00 €0,00 €13,99 €Contabo
44400jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk020,00 €0,00 €14,90 €Strato
44150optionaloptionalOpenVZoptional0119,95 €19,95 €14,95 €Webgo
68600ja1VirtuozzoParallels Plesk249,90 €0,00 €16,90 €1Blu
24300optionaloptionalVirtuozzoParallels Plesk010,00 €0,00 €16,99 €Hosteurope
23120jaoptionalKVMConfixx210,00 €0,00 €19,99 €Greatnet
44300jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk119,99 €0,00 €19,99 €1&1
812800ja1VirtuozzoParallels Plesk359,90 €0,00 €24,90 €1Blu
88600jaoptionalVirtuozzo020,00 €0,00 €24,90 €Strato
88400optionaloptionalOpenVZoptional0119,95 €19,95 €24,95 €Webgo
6302000jaoptionalKVMoptional110,00 €0,00 €24,99 €Contabo
48750jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk010,00 €0,00 €29,99 €Hosteurope
66400jaoptionalVirtuozzoParallels Plesk119,99 €0,00 €29,99 €1&1
46240jaoptionalKVMConfixx310,00 €0,00 €39,99 €Greatnet

Letzte Aktualisierung des V Server Vergleich : 02.02.2017

Die häufigsten Themen, betreffend einem VServer Vergleich

  • RAM: Der Arbeitsspeicher (RAM) des virtual Server, steht zwischen der CPU und der Festplatte, hier werden Daten verarbeitet und dann letztendlich, sofern nötig, auf die Platte geschrieben. Je mehr Arbeitsspeicher Ihr virtueller Server besitzt, desto schneller kann er Daten bearbeiten, auch in einem größeren Umfang. Datenbankanwendungen (Mysql) benötigen ausreichend RAM. Unbegrenzter RAM ist wirtschaftlich für einen Webhoster meist nicht abbildbar! Achten Sie daher im Angebot Vergleich, auf ausreichend Arbeitsspeicher, welcher Ihnen auch garantiert wird
  • Betriebssystem: Die Betriebssysteme unterscheiden sich erstmal in Linux oder Windows Systeme, hier spricht man vom sogenannten (OS = Operating System). Die unterschiedlichen Lizenzmodelle sind auch ausschlaggebend für Preis. Da Linux ist zahlreichen Varianten kostenlos erhältlich ist, sind demzufolge die mtl. Gebühren für Linux Server günstiger als für Windows VServer. Je nach Anwendung und Einsatzbereich gilt hier die zutreffende Auswahl im Vergleich zu treffen. Ein Linux Server System sticht durch die große Community hervor, jedoch ist der Administrationsaufwand, oftmals auf Root Ebene, nicht zu unterschätzen. Gegen Windows Server Hosting spricht der etwas höhere Preis .
  • Traffic: Der Traffic (Bandbreite) ist das beinhaltete Datenvolumen Ihres VPS. In der heutigen Zeit, sind die Angebote der Hoster so ausgelegt, das der Traffic meist inklusive ist, Traffic-Flat. Vergleichen Sie hier jedoch die Regulierungen der Anbieter, oftmals werden die Bandbreiten dennoch geregelt und der VServer erfährt dann eine Drosselung. Je nach Anwendung/Applikation kann der Bedarf unterschiedlich sein. Ein 100% unbegrenzter Traffic ist wirtschaftlich für den Webhoster ein absolutes NoGo.
  • HDD: Bei einem virtuellen Server erhalten Sie auch virtuellen Speicher auf der physischen Festplatte. Beachten Sie, wie auch beim RAM oder Traffic, dass eine unbegrenzte HDD wirtschaftlich wiederum für den Webhoster ein Problem darstellt. Oftmals gibt es hier Regulierungen. Zu erwähnen sei hier, je mehr Speicher für den VServer , desto besser. Zur Geschwindigkeit favorisieren Sie bitte Anbieter mit sogenannten SSD Festplatten, welche durch eine schnellere Zugriffszeit herausstechen. Sofern Sie auf eine Spiegelung der Festplatten Wert legen, so erfragen Sie hier bitte die Konfiguration des dedizierten Servers, z.B. Raid 1 (2 Platten), Raid 5, usw. Im Vergleich bitte auf ausreichend Festplattenspeicher, bestmöglich SSD , als auch Raid achten! Der Festplattenspeicher sollte Ihnen garantiert werden.
  • CPU: Die CPU ist der Prozessor des virtual Server selbst. Ein VPS hat auch hier wiederum nur anteilige Rechenleistung vom physischen Prozessor. Je mehr Kerne, MhZ, Cache, dieser besitzt, desto schneller ist seine Rechenleistung. Auch hier sind oftmals Grenzen seitens der Anbieter gesetzt, um anderweitige Kunden auf dem VServer System nicht einzuschränken, achten Sie also im Angebot auf die garantierte CPU Leistung.
  • Hoster: Vergleichen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Webhoster unbedingt auf die versprochenen Reaktionszeiten, Arbeitszeiten (Support) und deren Erreichbarkeit. Die meisten Hoster ermöglichen zwar die Kontrolle eines Server Systems mittels diverser Panel, um diese beispielsweise zu rebooten, neu zu installieren oder in ein Rescue System zu versetzen, jedoch kann es zu Problemen kommen wo der Support des Anbieters zur Seite stehen muss. Gerade in den Abendstunden oder Wochenenden sollte hier eine Erreichbarkeit gegeben sein
  • Virtualisierungslösungen: Die häufigsten Virtualisierungslösungen sind Virtuozzo, OpenVZ, KVM, Xen
  • Administration:  Zur Administration des VPS stehen verschiedene Webfrontend, je nach Anbieter, zur Verfügung. Wichtige Features sollten hierbei der Reboot, die Neuinstallation, eine Recovery  Console (Neuinstallation) oder Restore aus Backup (Zugriff auf den Host mittels Root Zugang) – Funktion sein. Gerade bei einem Ausfall des Server, sind diese Möglichkeiten unabdingbar. Zur Administration der Domains bieten die Hosting Anbieter in Ihren Tarifen oftmals die Lösung Plesk, Cpanel, Confixx an. Mittels dieser Oberflächen verwalten Sie Ihre Domains, E-Mail Adressen, MySql Datenbanken oder eigene IP Adresse
  • Betriebssysteme: Die meist angebotenen Server Betriebssystemen sind Windows oder Linux (in den verschiedenen Distributionen Debian, Fedora, Suse, Centos, Ubuntu, Freebsd, Gentoo, Slackware). Beachten Sie, dass bei Linux Systemen auch Root Kenntnisse von Vorteil sind um den Virtuelle Server zu administrieren. Sollten keine Admin Kenntnisse vorhanden sein, achten Sie im Vergleich auf Managed virtuelle Server. Weiterhin sind viele Applikationen ( Software ) nicht auf ein Windows Server Hosting ausgelegt.

Allgemeine Informationen, Fragen und Antworten rund um einen VServer :

  • Was ist ein VServer
    Ein Softwareserver, der gemeinsam mit mehreren anderen Servern auf einem gemeinsamen, meist sehr leistungsstarken, physikalischen Rechner gehostet ist, wird VServer genannt. Auch im umgekehrten Fall, wenn mehrere Rechner zu einem Computercluster zusammengeschaltet werden und auf jedem einzelnen Rechner ein Softwaresurfer installiert ist, der Klient aber den Eindruck hat, dass es sich dabei um einen einzigen Server handelt, wird von einem VServer gesprochen.VServer ist die Kurzbezeichnung für einen virtuellen Server. Als virtuell bezeichnet man etwas das nicht wirklich ist, aber die selben Qualitäten und Eigenschaften wie das Wirkliche hat. So handelt es sich bei einem virtuellen Surfer nicht um einen dedizierten Server, also einen Rechner, der mit seiner gesamten Leistung und Speicherkapazität einem einzelnem Klient zur Verfügung steht, sondern ein VServer, wie er in der Regel dem Kunden angeboten wird, ist ein Softwareserver, der sich mit anderen Softwareservern einen gemeinsamen Rechner teilt. Für den Benutzer des Servers entsteht aber der Eindruck, als würde es sich dabei um einen Einzelserver handeln, weil er die gleichen Eigenschaften wie dieser besitzt und auch weitestgehend die gleichen Möglichkeiten bietet.Der VServer ist ein Mittelweg zwischen einem dedizierten Server und Sharedhosting. Man besitzt also weder einen einzelnen Rechner mit Serverfunktion für sich allein, noch muss man sich mit tausenden Usern den Space eines Rechners teilen, wie das beim Sharedhosting der Fall ist. Die Anzahl der VServer, die auf einem Rechner installiert sind, liegt zwischen zehn und einigen hundert. Aus der Sicht des Klients verhält sich der virtuelle Server genauso wie ein „wirklicher“ Server. Der Unterschied besteht nur darin, das er sich mit anderen Servern die Ressourcen und die Leistung eines gemeinsamen Rechners teilt. Dabei wird jedem einzelnen Server einen ganz bestimmter Teil der Leistung und der Ressourcen zugesichert, sodass der Anwender genau weiß, über welche Speicherkapazität und über welche Leistung der virtuelle Server, den er gemietet hat, verfügt.Virtuelle Server können mithilfe spezieller Programme auf einem Rechner eingerichtet werden. Ein solches Programm ist Virtuozzo. Mit dieser Software lassen sich auf einem physischen Host mehrere virtuelle Server auf Basis das Betriebssystems erstellen. Auch mit Programmen des Softwareunternehmens VMware können virtuelle Server eingerichtet werden. VMware Server ist ein Programm, das wie Virtuozzo auf ein Betriebssystem aufgesetzt werden muss. VMware ESX Server dagegen benötigt kein Betriebssystem als Basis. Ähnlich wie die ebenfalls zur Errichtung virtueller Server geeignete Software XEN, die direkt auf der Hardware läuft, kann ESX Server unabhängig von dem auf dem Server installierten Betriebssystem arbeiten. Die VMware-Programme müssen zur Bildung mehrerer virtueller Server an die VMware-Programmkomponente Virtual Center angebunden werden. Virtuozzo, VMware und XEN laufen auf Linux Servern und wurden teilweise ursprünglich nur für Linux entwickelt.Die Anwendungsmöglichkeiten der virtuellen Server unterscheiden sich kaum von denen der dedizierten Server. Auf virtuellen Servern können fast alle gewünschten Programme installiert werden. Sie eignen sich als Webserver, als Mailserver und zum Filesharing. Virtuelle Server kommen an Universitäten, in Unternehmen und im privaten Bereich zum Einsatz. Die Einschränkungen, die man als Verwender eines virtuellen Servers gegenüber einem dedizierten Server hinnehmen muss, sind sehr gering. So verfügt beispielsweise ein dedizierter Server in der Regel über höhere Speicherkapazitäten und einen größeren Arbeitsspeicher. Deshalb ist ein virtueller Server für Anwendungen, die zu viele Ressourcen in Anspruch nehmen, ungeeignet. Deshalb können sie nicht als Gameserver verwendet werden. Außerdem besitzt der Anwender eines virtuellen Servers keine Administratorrechte und kann nicht auf den Rechner oder auf die Basissoftware zugreifen und deren Konfiguration ändern. Der entscheidende Vorteil eines virtuellen Servers liegt vor allem darin, dass seine Kosten geringer als die für einen eigenen dedizierten Server sind. Ein weiterer Vorzug eines VServers ist, dass bei geringem Zugriff auf die anderen Server desselben Rechners sogar mehr als die ihm zugewiesenen Ressourcen verwendet werden können.
  • Vorteile eine VServer
    vServer erfreuen sich mittlerweile zunehmender Beliebtheit, da sie vom Preisniveau her auch für Privatnutzer attraktiv geworden sind und oft mit den Preisen für komplette Webhosting-Pakete mithalten können. Im Gegensatz zu einem statischen Webhosting-Paket bietet ein vServer sehr viel mehr Möglichkeiten und läßt sich vielseitig einsetzen, was allerdings zumindest grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Linux-basierten Servern voraussetzt.Abhängig von den verfügbaren Ressourcen wie zugeteilter Hauptspeicher oder CPU-Zeit lassen sich u.a. folgende Dienste auf einem vServer problemlos betreiben:- Webserver für eigene Websites
    – Kommunikationsserver wie IRC-Server oder TeamSpeak-Server
    – IRC-Bouncer
    – Tor-ServerVon entscheidender Bedeutung für einen virtuellen Server sind die Ressourcen, die vom Hostsystem den darauf laufenden vServern zugewiesen werden. Mit Ressourcen sind hier CPU-Kapazität oder Hauptspeicher gemeint, die allen virtuellen Servern zur Verfügung stehen. Damit nun nicht ein vServer mit einer stark CPU-lastigen Anwendung alle anderen virtuellen Server sowie das Hostsystem in die Knie zwingen kann, werden die Ressourcen in der Regel fix zugeteilt. Das Überschreiten dieser Limits ist in der Regel kurzfristig möglich (z.B. bei prozessorintensiven Datenbankabfragen).Bevor man sich für einen vServer entscheidet, sollte man auf jeden Fall einen Blick in die AGB des entsprechenden Anbieters werfen, denn dort finden sich normalerweise wichtige Hinweise darauf, welche Dienste auf dem vServer erlaubt sind und welche nicht. P2P-Server sind üblicherweise genauso verpönt wie Anwendungen, die einen virtuellen Server regelmäßig zu 100% auslasten.Vor dem Abschluß eines vServer-Hostingvertrags sollte man sich ganz konkret Gedanken darüber machen, wo die Prioritäten für den eigenen vServer liegen sollen: Soll das Paket eher ein möglichst großes Transfervolumen enthalten oder sind die Ressourcen wichtiger? Selbstverständlich müssen auch weitere Faktoren wie Vertragslaufzeit oder Kosten für die Überschreitung des Traffic-Limits einkalkuliert werden – so wird man mitunter feststellen, daß sich ein vermeintliches Schnäppchen schnell zu einer Kostenfalle entwickeln kann.Bei der Auswahl eines vServers sollte man deshalb folgende Punkte unbedingt miteinander vergleichen:- Ist der Anbieter seriös? Wie lange agiert er schon auf dem Markt?
    – Welche Kosten entstehen im Supportfall? Gibt es eine kostenlose Hotline oder verlangt der Anbieter teure Minutenpreise?
    – Wie sieht es mit der Ressourcenzuteilung aus? Macht der Anbieter Angaben darüber, wie es mit den minimalen und maximalen Werten aussieht?
    – Gibt es Probeaccounts, mit denen ein vServer zunächst für eine befristete Dauer getestet werden kann, ehe man einen Vertrag abschließt?
    – Wie lange ist die Vertragslaufzeit? Müssen Zahlungen im voraus geleistet werden? Falls ja: Finger von solchen Anbietern – seriöse Anbieter verlangen keine Vorauszahlungen für 12 Monate oder längerFazit: Ein vServer kann eine lohnende Sache sein, sofern man Linux-Grundkenntnisse besitzt und weiß, wie man seine installierte Software in Form von Mailerdaemons, Webservern usw. auf dem aktuellen Stand hält und regelmäßig Patches einspielt. Einerseits bietet ein vServer sehr viel mehr Möglichkeiten als ein Webhosting-Paket, andererseits muß man sich auch darüber im klaren sein, daß man selber für die Sicherheit seines vServer verantwortlich ist.
  • Linux VServer
    Virtualisierung ist das Schlagwort der IT-Branche im Moment überhaupt. Wenn Sie ein Webhosting- oder Root-Server-Paket für Ihr zukünftiges Internetprojekt buchen, kommen sie an diesem Begriff kaum noch vorbei. Darum lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, auch wenn die Technik der virtuellen Server soweit perfektioniert ist, dass kein Kunde den Unterschied bemerkt zu einem Server, der allein auf Single-Hardware-Host installiert ist.Linux VServer vs. EmulationViele kennen ein gängiges Prinzip der Emulation. In einem Wirtssystem wird eine virtuelle Maschine gestartet, welche die Hardware eines Rechners simuliert. Auf dieser virtuellen Maschine kann dann ein beliebiges Gastsystem installiert werden. Das heißt aber auch, dass viel Rechenzeit zur Simulation der Hardware verschwendet wird. Wenn für das Gastsystem z.B. die Betriebssystemschnittstellen des Wirtssystems nicht direkt erreichbar sind, wird viel Rechenzeit verbraucht.
    Linux VServer verfolgt hier einen anderen Ansatz. Es lassen sich zwar bei Bedarf komplette Gastsysteme wie Debian oder Fedora Core installieren, eine Minimallösung für den Betrieb eines weiteren virtuellen Servers ist auch möglich. In beiden Fällen wird aber zusätzlich Rechenzeit eingespart, wie unten näher erläutert.Prinzipien von Linux VServer.Linux VServer kann sicher und stabil Dateisystem, die Prozessorzeit, Netzwerkadressen und den Hauptspeicherauf verschiedene Serverprozesse aufteilen, sodass es zu keinen unerwünschten Wechselwirkungen kommt. Jeder Serverprozess in einem Gastsystem lässt sich so verwalten, als würde man mit Systemverwalter-Rechten vor einem einzigen Computer sitzen. Es hat also jeder Gastserver seinen eigenen Arbeitsbereich, den sogennannten Security Context. Jeder Security Context lässt sich booten, herunterfahren oder neu starten wie ein eigenständiges Betriebssystem. Das Verfahren wird gerne von Webhostern auf sehr leistungsfähigen Hostrechnern eingesetzt, da man einerseits Hardwareressourcen gemeinsam nutzen kann, aber dennoch eine saubere Trennung und Abschottung von Kundenservern gewährleistet ist.Wie Linux VServer im einzelnen arbeitetJeder virtuelle Server hat ein eigenes virtuelles Dateisystem. Die geschriebenen Dateien werden sicher und transparent im Copy-on-Write Hard Link Verfahren auf die physikalische Festplatte abgebildet. Das Verfahren ist dabei sehr flexibel, dem Gastsystem muss nicht begrenzter Plattenplatz reserviert werden, sondern alle Gastsysteme teilen sich dynamisch die Festplatte. Jeder Virtual Server benutzt die gleiche System Call Schnittstelle im Wirtssystem, was den Hostrechner entlastet. Die Virtual Server laufen schlicht als Prozesse eines Rechnersystems und nutzen den Speicher und I/O-Ressourcen mit Mitteln des Wirtssystems. Wie oben schon erwähnt wird dadurch Rechenkapazität eingespart im Gegensatz zur kompletten Emulation. Unbenutzter Hauptspeicher oder Plattenplatz werden dem Wirtssystem oder anderen virtuellen Servern zur Verfügung gestellt. Das System unterstützt leistungsfähige Multiprozessorsysteme, mit Emulation wäre das ebenfalls undenkbar. Die TCP/IP-Verbindungen im Netz werden ebenfalls nicht emuliert, sondern finden auf normaler Grundlage vom dem Hostrechner aus statt. Es ist lediglich eine Pakettrennung notwendig, um Datenströme korrekt auf die verschiedensten virtuellen Server zu verteilen.Denkbare Nachteile des Linux VServerFür den Betrieb als Wirtssystem ist ein modifizierter Linux-Kernel notwendig, auf den die VServer bei Systemaufrufen zugreifen. Enthält dieser modifizierte Linux-Kernel jedoch einen Fehler, sind gleich alle Virtual Server davon betroffen. Für das Wirtssystem ist leider keine Prozessübernahme möglich. Bei virtuellen Systemen ist dies beliebt, z.B. im Falle eines Hardware-Fehlers oder -Reparatur den virtuellen Server auf ein anderen Host zu verschieben. Für das Wirtssystem ist dies mit Linux VServer leider nicht möglich, so dass ein Fehler in Kernel oder Hardware des Wirtssystems gleich alle aufgesetzten Virtual Server betrifft. Da die Netzwerkverbindungen nicht virtualisiert werden, können die VServer keine eigenen Routing-Tabellen aufbauen oder gar als Firewall eingesetzt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die /proc und /sys Dateisysteme nicht virtualisierbar sind. Das hängt damit zusammen, dass die VServer als Prozesse im Wirtssystem implementiert sind und dementsprechend mit Informationen eben aus dem Wirtssystem versorgt werden müssen. Erzeugt ein Virtual Server einen neuen Prozess, so ist dieser immer Kindprozess aus der Sicht des Wirtssystems. Last but not least können für die einzelnen VServer keine Transfer-Quotas eingerichtet werden, um gezielt den I/O-Datenfluss zu reglementieren.
  • Erfahrung VServer
    Zunächst sollte man sich darüber im klaren sein, daß der Unterschied zwischen einem vServer und einem Webhosting-Paket nicht unerheblich ist. Als Besitzer eines vServers trägt man nämlich ganz alleine die Verantwortung für den virtuellen Server, während im Gegensatz dazu bei einem Webhosting-Paket der jeweilige Hoster dafür sorgt, daß sich die eingesetzte Software auf einem aktuellen Stand befindet.Die Risiken und Gefahren für den Besitzer eines vServers sind nicht unerheblich, da einzig und allein er für den vServer verantwortlich ist! Es kommt beispielsweise regelmäßig vor, daß schlecht konfigurierte oder mit alten Programmversionen betriebene vServer gehackt werden. Das Mißbrauchspotential in solchen Fällen ist groß: Angefangen von der mißbräuchlichen Nutzung als Warez-Server bis hin zur Ablage von Pornobildern ist mit einem vServer nahezu alles machbar, bis der Mißbrauch schlußendlich auffliegt.Wer dennoch einen vServer sein eigen nennen möchte, muß nicht verzagen. Die Administration eines virtuellen Servers kann nämlich hervorragend zu Hause geübt werden. Dazu stehen leistungsfähige und kostenlose Virtualisierungslösungen wie VirtualBox zur Verfügung, und da für Linux keinerlei Lizenzgebühren anfallen, muß man sich über weitere Kosten auch keine Gedanken machen.Insbesondere Einsteiger stolpern oft über die kommandozeilenbasierte Administration eines vServers. Obgleich es auch webbasierte Oberflächen gibt, in denen teilweise die Einstellungen für einen vServer geändert werden können, führt letztendlich kein Weg an der Kommandozeile vorbei. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch speziell für Einsteiger in diesem Bereich, zunächst einmal die Installation und Konfiguration von Software-Paketen zu Hause in einer virtuellen Maschine durchzuspielen. Wenn dabei etwas schiefgeht, kann mit Hilfe von Snapshots eine Änderung schnell rückgängig gemacht werden – bei einem produktiven System sieht das hingegen schon wieder anders aus.Darüber hinaus ist speziell für Anfänger ein Rettungssystem sehr empfehlenswert, das auf einfache Art und Weise jederzeit zurückgespielt werden kann, ohne dafür jedesmal die Hilfe des Hosters in Anspruch nehmen zu müssen. Speziell bei Experimenten mit der Secure Shell (SSH), die nahezu in allen Fällen für den Remote-Zugriff zum Einsatz kommt, ist ein Zugriff auf eine verbogene Konfiguration über eines der bekannten Administrationstools wie Confixx oftmals der letzte Notanker, um doch noch Zugang zu einem vServer zu erhalten.Ein Rettungssystem hingegen stellt wirklich die letzte Instanz dar, denn damit wird der eigene vServer komplett mitsamt allen darauf gespeicherten Daten gelöscht und wiederhergestellt.Alles in allem ist ein vServer für einen völlig unerfahrenen Einsteiger nicht zu empfehlen, da zu den oben angesprochenen rechtlichen Risiken auch noch die Möglichkeit einer Fehlkonfiguration hinzu kommt, die unangenehme Konsequenzen haben kann (z.B. offener Mailserver, der anderen den Versand von Spammails erlaubt). Hinzu kommt der zeitliche Aufwand, den man regelmäßig für das Einspielen von Updates und ggf. der Fehlersuche nach einem fehlerhaften Patch einplanen muß.Fazit: Wer es lieber bequem mag, sollte sich für ein Webhosting-Paket entscheiden, bei dem sich der Hoster um alles kümmert. Im Gegensatz dazu ist ein vServer für denjenigen zu empfehlen, der zumindest Grundkenntnisse in Linux besitzt und weiß, worauf er beim Betrieb eines eigenen Servers achten muß.
  • Wie auf einem VServer eine Domain einrichten
    Um auf einem virtuellen Server eine eigene Domain einzurichten, bieten Webhoster oftmals Oberflächen um den Webspace, die Domains uvm. zu verwalten. Bestellen Sie einen VServer, ohne Oberfläche, nur dann, wenn Sie der Rootumgebung (Linux) vertraut sind! Am weitesten verbreitet ist die Oberfläche Plesk, welche es Ihnen ermöglicht Ihre Domain(s) einzurichten und zu verwalten. Weitere bekannte Oberflächen sind z.B. Confixx.
  • Wie richten Sie E-Mail auf Ihrem VServer ein
    Achten Sie bei der Buchung Ihres VServer Tarifs, auf einen virtuellen Server mit entsprechendem Controlpanel zur Konfiguration von Domains, E-Mails, Webspace uvm. Das am weitesten verbreitete Controlpanel ist derzeit Plesk, gefolgt von beispielsweise Confixx. Mittels dieser Weboberfläche, ist es Ihnen möglich, E-Mails für eingerichtete Domains zu verwalten. Bestellen Sie eine VServer ohne Controlpanel nur, wenn Ihnen die Linux-Shell vertraut ist!
  • Wie richten Sie FTP auf einem VServer ein
    Die meisten Hostinganbieter bieten VServer Tarife inklusive einem Controlpanel an. Am weitesten verbreitet ist hier das Panel „Plesk“ oder Confixx (wird nicht weiter entwickelt!). Mittels Plesk können Sie Ihre Domains, E-Mail, Webspace oder aber auch FTP Zugänge verwalten. Nach der Einrichtung einer Domain, können Sie dieser ein oder mehrere FTP Zugänge zuteilen und entsprechend ein Kennwort vergeben.
  • Welche VServer Interfaces gibt es
    Im Bereich der Linux VServer, ist das Interface Plesk am weitesten verbreitet. Die verschiedenen Versionen unterscheiden sich in der zu administrierenden Domainanzahl. Mittels Plesk oder z.b. dem Interface „Confixx“ lassen sich Domains, Emails, FTP-Benutzer, Emailadressen, Mysql Datenbanken uvm einreichten und administrieren. Der Vorteil dieser Interfaces ist die leichte Bedienung, gegenüber der Administration Ihres VServer mittels Shell-Oberfläche.
  • Worauf müssen Sie bei der Leistung achten
    Grundsätzlich ist hier im ersten Schritt zu unterscheiden, ob Sie sich ein Linux oder Windows System anmieten. Windows Systeme benötigen in der Regel systembedingt bereits mehr Arbeitsspeicher/CPU. Gehen wir von einer Linux Umgebung aus, sollten Sie sich Gedanken machen, was für Applikationen Sie auf Ihrem virtuellen Server laufen lassen. Ist es ein einfacher Mailserver, so reichen in der Regel 1 CPU, bis 1 GB RAM und Festplattenspeicher (je nach Mailaufkommen). Bei Anwendungen wie Gameserver oder Datenbankanwendungen, ist es simpel beschrieben „je mehr CPU + RAM, desto besser“. Die aktuellen VServer Tarife beinhalten mittlerweile ausschließlich unbegrenzten Traffic, wobei Sie hier auf die AGB der Anbieter achten sollten, rein physisch ist unbegrenzt nicht möglich und für die Anbieter kalkulierbar. Daher werden oftmals spezielle Anwendungen ausgeschlossen oder aber Begrenzungen laufen systembedingt, um andere Nutzer nicht zu beeinträchtigen.
  • Wann macht der Einsatz eines Managed VServer Sinn
    Unter „Managed“, versteht man die Administration durch den Anbieter. Nur einen VServer anzumieten, damit ist es leider nicht getan! Sie müssen sich stetig um die Updates Ihrer Applikationen, Ihres Systems (Kernel-Update) uvm. kümmern, da Sie andernfalls ggf. in Haftung geraten können. Weiteres Thema ist beispielsweise das Einrichten von Backup Ihrer Daten, oder ggf. Anpassungen des Systems auf Ihre Bedürfnisse. Nicht jeder VServer beinhaltet alle Applikationen, welche Sie vielleicht für Ihre Anwendung benötigen. Sofern Sie keinerlei Administrations-Kenntnisse verfügen, empfehlen wir den Einsatz eines „Managed VServer“, in dem die Administration im Bereich des Webhostinganbieters liegt.
  • VServer oder Webspace nutzen?
    Die Frage ist leicht beantwortet: Benötigen Sie eigene Einstellungen/Konfigurationen, welche Ihnen ein Webhoster mit seinen standardisierten Tarifen nicht bieten kann, so ist die Wahl tendenziell zu einem VServer oder eigenen Server. Hier ist wiederum wichtig, Kenntnisse im Bereich der Administration sind notwendig, andernfalls sollten Sie auf ein Managed-Produkt zurückgreifen. Geht es Ihnen um die Ressourcen-Auslastung, angenommen Sie haben ein Forum das sehr gut besucht ist und auf einem Webspace Account Probleme bereitet, so gilt auch hier die Wahl zu einem V- oder eigenen Server, jedoch immer die Administration NICHT unterschätzen!
  • Bei einem VServer den Arbeitsspeicher (RAM) anzeigen lassen
    Die Auslastung des Arbeitsspeichers können Sie bei einem Linux oder Windows vServer unterschiedlich anzeigen lassen. Wenn Sie sich per ssh auf Ihrem Linux Server einloggen, so geht dies mittels dem Befehl „top“ (ohne Anführungszeichen). Sie sehen hier den zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher als auch den SWAP (virtuellen Speicher). Weiterhin zeigt es Ihnen auch die Programme an, die derzeit den Speicher belegen. Bei einem Windows System -> Start -> Ausführen -> taskmgr (<- eingeben + Enter).
  • VServer nicht erreichbar, was tun?
    Ist Ihr virtueller Server nicht erreichbar, so besteht bei den meisten Anbietern die Möglichkeit, dass Sie einen Software-Reboot über eine Console vornehmen. Oftmals dauert so ein Reboot, z.B. aufgrund eines Festplattenchecks, durchaus 15-20 Minuten, es heisst also auch kurz zu warten. Sollte Ihr Server nicht starten, bieten zahlreiche Hoster auch einen Rescue-Modus an, hier bewegen Sie sich im Arbeitsspeicher (RAM) des virtuellen Servers und können die Festplatte „mounten“ (hochfahren) und Logfiles prüfen, ggf. Daten wegsichern (vor eine Neuinstallation) uvm.
  • Reboot eines VServer
    Ein Reboot (Neustart) eines VServer ist mittels verschiedener Methoden möglich. Einen Linux-VServer starten Sie in der Kommandozeile mittels „Reboot“ neu, einen Windows-Server -> Start -> Ausführen -> „shutdown -r -f -t 0″Beachten Sie dass Sie einige Zeit warten, bis der VServer neu gestartet hat.
  • Rund um das Thema VServer Miete :
    Alles zur Miete eines eigenen V-Server
    Wann einen VServer oder Rootserver mieten
    VServer Tarife ohne Vertrag

VServer Distributionen: